Ein Leben ... SasuXSaku von Lionness (ist alles was dir bleibt. FF by Lionness) ================================================================================ Prolog: Ohne Zutun fängt es an... --------------------------------- Hi, willkommen zu meiner neuen Sakura Sasuke FF. Diesmal wird sie im realen Leben spielen, obwohl der Schauplatz zumeist eine Schule darstellt, wird es um wirkliche Probleme gehen, die wahrscheinlich jeder von uns schon einmal gehabt hat. Es wird von mir nicht in regelmäßigen Abständen hochgeladen, ich werde mir die Zeit nehmen, die ich eben dafür brauche, wer dafür kein Verständnis aufbringen kann ist hier falsch. Ich möchte das Richtige, zur richtigen Zeit schreiben und nicht irgendwas. Als Leser sollte es einen freuen, das eine gewisse Mühe dahinter steckt. Wer weiteres Interesse hat, kann gerne über meinen Namen weitere Storys lesen. Auch Scorpius+Rose von Haary Potter habe ich bereits ausprobiert. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich über jede ehrliche Meinung. Der Prolog ist nicht besonders lang, deshalb wird das erste Kap in kürze On gestellt. bye eure Lionness --------------------------------------------------------------------------------- „Und wenn sie jetzt die Seite Dreißig in ihrem Buch aufschlagen werden Sie sehen....“ Die Worte verschwammen, nichts davon würde ich behalten, brauchte ich auch nicht, schließlich konnte ich mich mit dem leidigen Schulleben auch noch unmittelbar vor dem Test beschäftigen. Meine Augen huschten von der tristen Aussicht durchs Fenster, zu der noch viel tristeren im Klassenraum. Eine Reihe vor mir konnte ich Shikamaru Nara sehen, welcher gelassen seinen Kopf auf dem Schreibtisch abgelegt hatte, vorzugsweise auf dem benötigten Buch, weil es sich damit besser schlief. Aber das schien kaum einen wirklich zu stören, Neji Hyuuga wirkte wohl als Einziger Konzentriert, reine Täuschung, seine Augen blickten in vollkommene Leere. Mir entrann ein resigniertes Seufzen, was wollte das Schicksal mir damit sagen das ich jetzt schon seit meinem sechsten Lebensjahr mit den meisten Personen aus diesem Raum in eine Klasse ging? Heute genau begann das nächste Schuljahr am Gymnasium, wieder diese Gesichter! Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich selbst uns sogar für die Problemklasse schlecht hin halten, zumindest sehen wir so aus. Dunkel geschminkt, pinke Haare, krass Blond, lange schwarze Haare. Dunkel rote Augen Ränder, wir sind ein Regenbogen aber mal ehrlich, viel erschreckender ist, das wir die Begabten sind. Die einen Lernen mehr, meine grünen Augen erfassten Hinata Hyuuga, welche schon am ersten Tag wieder eifrig Notizen machte, manche lernten dagegen gar nicht. Ein zweites mal hielt ich den Anblick des schlafenden Shikamaru fest. Wir waren wegen unseres Potenzials zu einer Sonderklasse zusammengefasst worden, aber alle aus einem Jahrgang, was bedeutete das sich unser kennen lernen jetzt schon nur auf ein Hi beschränkte. Ich habe nichts gegen Schule, aber neue Gesichter, ein bisschen Aufregung würde meinem Leben nun wirklich nicht Schaden. Eigentlich gibt es nur zwei gute Gründe mich zu freuen, Tenten Ama und Naruto Uzumaki, meine besten Freunde, zum Glück waren beide auch nicht gerade auf den Kopf gefallen. Ein lautes Krachen ertönte links neben mir und ich korrigierte meinen eben voran gegangen Gedanken, eine war nicht auf den Kopf gefallen. „Hör auf so blöd zu Grinsen und hilf mir lieber auf, bei so einem Mist muss man doch ein pennen.“ Ohne einen Kommentar auf diese mehr als sinnvolle Aussage abzugeben reichte ich dem Blonden meine Hand, womit er sich und auch seinen umgekippten Stuhl wieder auf zog. „Uzumaki, du bist ein hoffnungsloser Fall.“ Ich bemerkte deutlich wie Naruto sich verkrampfte, schließlich hielt er noch immer meine Hand aber seine Reaktion verwunderte mich auch nicht wirklich. Er und ich hatten schon sehr lange unsere kleinen Differenzen mit Sasuke Uchiha, welcher so eben kühl und unnahbar seine Meinung kundtat. Es war nicht so das wir uns hassten, nein, diese Sache war viel komplizierte und genau aus diesem Grund schwieg ich auch, im Schweigen war ich verdammt gut. Immer wenn der Moment kam um zu sagen was ich dachte, was ich wirklich wollte, war Stille alles was mir blieb. Mist aber auch, wo ich doch sonst auch nicht auf den Mund gefallen bin. Meine Gedanken wollten noch viel weiter abschweifen, wurden jedoch unterbrochen. „Mein Gott wie viel sollen wir denn noch abschreiben.“ Ungewollt fuhr mein Blick automatisch nach Rechts und kollidierte mit dem tiefen und anziehendem braun meiner besten Freundin Tenten, welche mehr mit sich als wirklich mit mir sprach. Irritiert versuchte ich es doch mit Kommunikation. „Was sollen wir abschreiben?“ Ich konnte deutlich erkennen wie sich ihre Mundwinkel anhoben, eines der Dinge welche ich noch nie wirklich verstand, war die Tatsache das meine Verwirrung in manchen Momenten, meine Freunde stets so erheiterte. „Ach man Saku, zwanzig Minuten Unterricht und schon träumst du wieder. Seite dreißig bis dreiunddreißig!“ „Das ist ein Scherz“ entfuhr es mir entsetzt, ausgerechnet Latein abschreiben, habe ich schon erwähnt das ich es hasse clever zu sein? Das leise Klacken ihrer schließenden Zimmertür erfüllte sie mit Erleichterung, die Ruhe in ihren vier Wänden gab ihr ein Gefühl von Sicherheit. In dem großen Haus gab es nur diesen Raum, diesen einen Ort, ihr kam es nicht darauf an ob er nun fünfzehn Quadratmeter oder vielleicht vierzig hatte. Diese Tatsache verdeutlichte sich stets wenn sie die Geschenke ihres Vaters achtlos zur Seite räumte, am besten tief unten in ihren weiß lackierten Buchenschrank. Sie bekam oft etwas, meist ohne besonderen Anlass, schnell war Sakura der Grund dafür klar geworden, jedes mal wenn die ebenso grünen Augen kalt und völlig ohne Zuneigung sich auf sie richteten, konnte sie das Bedauern förmlich spüren. Keiji Haruno war ein wahrer Workaholic und seine einzige Tochter wusste auch genau weshalb, denn die Familie in der sie lebte gab es schlicht und ergreifend gar nicht. Die Ehe ihrer Eltern bestand aus haltloser Akzeptanz, einer kühlen Anpassung, welche die Rosahaarige schon fast bewundern müsste, wenn diese Tatsache sie nicht so zerreißen würde. Und die Familie, die baute auf Respekt, ein Resultat das Sakura selbst eher als Erpressung benennen würde. Ihre Mutter hatte sich irgendwann auf dem Luxus aufgebaut, eine reine Abhängigkeit. Ihr war das nicht passiert, dafür war sie einer anderen Sache hoffnungslos Verfallen. Der Sehnsucht, reines Verlangen nach Liebe. In dem kalten Grün ein Funken Zuneigung zu sehen, der einzige Lebensinhalt. Ein Klopfen an der Tür riss die Achtzehnjährige aus ihren trüben Vorstellungen, irritiert über die aufkommende Störung sprach sie eine deutliche Erlaubnis eintreten zu dürfen. Es war kurz nach Sieben, eben erst hatte sie das gemeinschaftliche Abendessen hinter sich gebracht, welches aus eisigem und trostlosem Schweigen bestanden hatte. Ihre Mutter hatte zwar mehrfach versucht ein Gespräch anzufangen, doch sie hatte jegliche Frage über die Schule kurz angebunden abgeschmettert. Bei jedem Wortwechsel bohrten sich die Augen ihres Vaters in sie, schneidend, fordernd. Er wollte Erfolge, doch vor alle dem wollte er einen Sohn und Sakura wusste, solange sie diese Tatsache nicht zustande brachte, war es egal wie gut sie war. Natürlich konnte man sagen das ihr Leben traurig war und das sie ihre Familie hassen müsste, für die Dinge die sie taten oder viel mehr für die Dinge die sie nicht tun konnten. Beide Elternteile versanken absichtlich in Arbeit, nur um sich nicht allzu oft zu begegnen. Es war nicht so das ihr Vater sie schlecht behandelte, im Gegenteil, sie bekam alle Geschenke dieser Welt, alles wovon ein Mädchen nur träumte. Früher war Sakura vor Freude immer ganz aus dem Häuschen gewesen, doch mit der Zeit waren fragen aufgetaucht, die ihr niemand erklären konnte. „Mama, habe ich was falsch gemacht?“ „Nein Schatz, wie kommst du auf so eine Idee?“ „Mama, sagt Papa dir manchmal das er dich lieb hat.“ „Ach Liebling,Daddy ist einfach ein Mensch der mehr zeigt als spricht, das ist selten und eine tolle Eigenschaft.“ Auf diese Antwort war eine neue Frage in ihrem Innern gewachsen. Warum umarmt mich Papa dann nie? Mit den Jahren kamen neue Szenen, neue Handlungen, neue Tränen und Bitten. Irgendwann wuchs der Wille, der Wille nach Liebe und Aufmerksamkeit. Sie wusste nicht wie sie ihren Vater beeindrucken konnte, doch er hatte einmal geäußert wie wichtig ihm ein guter Abschluss war. Heute nach genau zehn Jahren, als sie erkannte das es an ihr und nicht an ihrem Vater lag, das er sie nicht Lieben konnte, war sie eine hochbegabte Schülerin, mit gutem Einser Durchschnitt. Weichen stellen sich, fahren sich, aber Leben tun sie sich nicht. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)