Ein wildes Herz entflammt! von Honeycat ((Katara/Zuko)) ================================================================================ Kapitel 3: Verlobung und dann Antrag? ------------------------------------- Titel: Ein wildes Herz entflammt! Kapitel: Verlobung und dann Antrag? Autor: Honeycat Anzahl: 3/ Genre: Darkfic, Romance?; Pairing: Zuko/Katara Disclaimer: Die Story ist von mir selbst zusammengedichtet, die Charas gehören jedoch…ähm, ich glaub Nickelodeon oder so, sie werden auf alle Fälle manche mehr manche weniger heil zurückgegeben. Katara war noch immer nicht recht viel schlauer geworden, sie saß nun schon mehrere Stunden in diesem Kleid wartend auf dem Bett. Gerade als sie schon dachte, man hätte sie schlicht und ergreifend vergessen, öffnete sich die Tür und zwei Wachen traten ein. Zu Kataras Überraschung verbeugten sich diese tief. „Herrin, der Prinz wünscht sie zu sprechen, wir würden sie gerne zu seinen Gemächern geleiten.“ Katara war klar, dass dies nicht eine Bitte war, so stand sie auf, strich ihr Kleid glatt und ging dann flankiert von den beiden Wachen zu Zukos Gemächer. -einige Stunden vorher- Zuko tigerte aufgewühlt in seinem Zimmer auf und ab. Seit er von dem Desaster welches sich im Kerker zugetragen hatte erfahren hatte, saß er keinen Augenblick still. Jetzt war einer der Momente, in welchen er sich seinen Onkel an seine Seite wünschte, doch dieser war… Zuko schüttelte aufgewühlt den Kopf, nein, er würde sich nicht erlauben zurückzudenken. Seine Schwester war im Kampf gegen Aang gestorben, dies war auch der einzige Grund weswegen sein Vater ihm wieder Beachtung schenkte. Er fragte sich, ob Katara die Armreifen gefielen, die er ihr geschenkt hatte und verscheuchte im selben Augenblick den Gedanken wieder, schließlich konnte es ihm egal sein, was in der kleinen Wasserbändigerin vorging, sie war sein Eigentum. In wenigen Minuten würde die nächste Sitzung des Rates tagen und er war schon mehr als aufgeregt. Mittlerweile war er schon besessen von dem Gedanken, die Wasserbändigerin zu der Seinen zu machen. Er drehte sich energisch zur Tür, welche er schließlich aufstieß um sich zum Ratssaal zu begeben. Dort ließ er sich an seinem Platz nieder und wartete ungeduldig auf den Teil der Besprechung, der ihn wirklich interessierte. Der Feuerlord schien sich heute extra Zeit zu lassen mit unnötigen Ausführungen wegen der Grenzposten der einzelnen Provinzen. Doch schließlich horchte Zuko auf, als der Feuerlord zum letzten Punkt des Tages kam. „Zuletzt, werde ich hier noch im Auftrag meines Sohnes handeln, welcher nun endgültig seine Braut auserwählt hat.“ Ein Getuschel ging durch den Saal, da die Ratsherren natürlich davon ausgingen, dass Zuko eine ihrer Töchter heiratet, es stand eben nur nicht fest welche. „Er wird die Wasserbändigerin Katara, Prinzessin des Südpols ehelichen. Irgendwelche Einwände?“, er blickte in die Runde. Fassungslose Gesichter sahen ihm entgegen. Kurz darauf fingen alle wie wild durcheinander zu reden an. Zuko lehnte sich genüsslich zurück und beobachtete das Spektakel. Alle Anwesenden schienen empört zu sein. „Das kann man doch nicht machen…..“ „Eine Verurteilte ehelichen……“ „Sie hat ihn sicher verhext……“ Solche und weitere Meldungen waren herauszuhören, bis der Feuerlord durch den Saal schrie. „RUHE!!!“ Sofort herrschte Totenstille. Zuko sah seinen Vater fragend an und dieser nickte ihm leicht zu, als Zeichen, dass er das Wort hatte. „Meine lieben Ratsherren, ich bin mir meiner Entscheidung durchaus bewusst. Vielleicht mag es auf den ersten Blick seltsam wirken, dass ich ausgerechnet sie zur Frau nehmen will, aber ich habe durchaus meine Gründe und sie dienen den Interessen der gesamten Nation.“ Einige Ratsherren sahen ihn skeptisch an unterbrachen in aber nicht. „Diese Wasserbändigerin symbolisiert die Freiheit der Widerstandskämpfer, ihre Gefangennahme war ein harter Schlag für diese, doch sie werden schon bald ihre Arbeit wieder aufnehmen und uns wahrscheinlich härter den je zuvor angreifen, um zu beweisen, dass sie sich nicht unterkriegen lassen.“ Einige Bejahungen gingen durch den Raum. „Wenn ich also dieses Weib zu meiner Angetrauten nehme, wird dies mehr als nur ein Schlag sein, denn sie sehen, wie sich ihr Symbol mit dem Königshause der Feuernation verbündet. Es wird ihnen wie Verrat vorkommen. Im besten Fall, werden sie sich gegenseitig beschuldigen und im Schlechtesten einfach versuchen weiterzumachen. Wir haben also nichts zu verlieren aber viel zu gewinnen.“ Zuko setzte sich nach seiner Ansprache und immer mehr Zustimmungen gingen durch den Raum. Schlussendlich zeigten sich nur noch wenige der Ratsmitglieder skeptisch gegenüber Zukos Plan. Einer davon war zu seinem Leidwesen General Oda, welcher sich nun erhob. „Wo kommen wir denn hin, wenn wir unser Blut mit dem von Verbrechern mischen?“ Der Lord jedoch hatte wohl mitbekommen, dass der Großteil auf Zukos Seite war und fällte so sein Urteil. „General Oda, ich denke, dass ich in diesem Falle meinem Sohn den Vorzug geben werde, morgen wird die Verlobung Zukos mit der Prinzessin des Südpols offiziell bekannt gegeben. Die Sitzung ist beendet!“ Zuko ließ seine Freude nicht nach Außen durchscheinen, er verbeugte sich lediglich und schritt dann aus dem Saal. Er hatte schon lange zuvor gelernt, dass man keine Gefühle egal ob positiv oder negativ preisgeben sollte. Er ließ zwei Wachen nach seiner Zukünftigen schicken, schließlich sollte sie doch von ihrem ‚Glück’ erfahren. Eigentlich hatte er gedacht, dass er sich jetzt besser fühlen würde, siegreicher, doch irgendwie bedrückte ihn der Gedanke, dass sie ihn gegen ihren Willen heiraten sollte. Zuko schnaubte, in letzter Zeit schienen sich immer mehr seltsame Gedanken in seinem Kopf breit zu machen und diese verfluchte kleine Wasserbändigerin hatte mittlerweile auch schon so eine Art ‚Stammplatz’ dort. Wütend über seine Gefühlsdusselei, schritt er zurück in seine Gemächer, um seiner Zukünftigen einen halbwegs würdigen Empfang zu bereiten. -Katara- Katara wurde von den Wachen durch ein wahres Gängelabyrinth geführt, wobei sie sich nicht einmal merken konnte, woher sie überhaupt gekommen waren. Vor einer eher unscheinbaren Tür hielten ihre Begleiter an. Stumm stellten sie sich an jeweils eine Seite der Tür und bewegten sich keinen Millimeter. Katara überlegte ernsthaft, ob sie nicht einfach fortlaufen sollte, verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Sie hatte keine Ahnung wo sie war, außerdem hatte sie ohne ihre Bändigerkräfte nicht die geringste Chance. Auf keinen Fall wollte sie, dass sich etwas Ähnliches wie im Kerker zum wiederholten Male zuträgt. Sie klopfte zaghaft an die Tür, als man ihr jedoch nicht antwortete, schlug ihre Unsicherheit schnell in Wut um. Fest trommelte sie mit einer Faust gegen die Türe. Ein gerufenes ‚Herein!’ später drückte sie die Klinke hinunter und betrat den Raum. Sie schloss die Tür hinter sich. Ein Blick ins Zimmer bestätigte ihr, dass Zuko nicht einmal einen sooo schlechten Geschmack hatte. Katara sah sich weiter um und entdeckte Zuko, der lässig in einer Tür zu einem Nebenraum lehnte. Ein Blick hinein, zeigte ihr, dass es sich augenscheinlich um sein Schlafzimmer handelt. In dem Raum in welchem sie sich befand, standen zwei große Ohrensessel, ein kleiner Tisch, ein deckenhoher Kamin und jede Menge Bücherregale. Ein großer Schreibtisch stand noch in einer der Ecken, welche nicht vom Feuerschein erhellt war. Zuko schritt auf sie zu und Katara verkrampfte sich augenblicklich. Was wollte er bloß von ihr? Der Prinz der Feuernation umrundete sie und betrachtete sie eingehend. Katara wurde dies langsam lästig, andauernd wurde sie angestarrt. „Was soll das Zuko! Ich will endlich wissen was hier vorgeht!“ Ein belustigtes Grinsen huschte über das Gesicht ihres Gegenüber. „Willst du dich nicht setzen?“ Zuko deutete einladend auf einen der beiden Ohrensessel. „Ich stehe bequem, danke.“ Er zuckte lediglich mit den Schultern und ließ sich selbst in den Sessel fallen. Katara war nun stinksauer, sie schritt energisch auf ihn zu, um ihre Hände fest links und rechts auf den Armlehnen des Sessels abzustützen. Ihre Gesichter waren nur noch Millimeter voneinander entfernt. „Spiel nicht mit mir, du elendiger Bastard!!!“ Katara fauchte ihn wütend an, doch nicht einmal die kleinste Regung zeigte sich in dem Gesicht des Anderen. Stattdessen, griff er in eine Innentasche, holte eine kleine Schachtel heraus und ließ diese vor Katara’s Augen aufklappen. „Willst du mich heiraten?“ tbc Och, bin ich nicht fies hier einfach aufzuhören? –gg- Aber es kommt ja bald das nächste Kapitel. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)